Computerspiele selbst programmieren
Kurskonzept für die Volkshochschule
Du willst wissen, wie Computerspiele entstehen? In diesem Kurs programmierst du deine eigenen spielbaren Spiele, vom textbasierten Zahlenraten, über das Wörter erraten bis zum grafischen Sprungspiel. Du lernst Python Schritt für Schritt: Variablen, Entscheidungen, Schleifen und Funktionen. Dabei wirst du nicht aus dem Lehrbuch lernen, sondern direkt am eigenen Projekt. Am Ende jedes Abends hast du ein funktionierendes Spiel. Wir nutzen außerdem KI als praktisches Werkzeug zur Erstellung von Spielinhalten, Ideen und Erklärungen, wenn meine Erklärungen nicht ausreichen.
Alle ohne Programmierkenntnisse
Neugierde reicht
4 Donnerstags, jeweils 18:00 – 20:00 Uhr
Präsenz im Computerraum der VHS Lübeck
Maximal 20 Personen
Rechner sind vorhanden
Ein eigenes Notebook kann mitgebracht werden
Eike Koltermann-Wilke
Alle ohne Programmierkenntnisse
Neugierde reicht
Präsenz im Computerraum der VHS Lübeck
Maximal 20 Personen
Eigene Python-Programme schreiben, verstehen und ausführen
Variablen · Bedingungen · Schleifen · Funktionen
Text-Spiele und grafische Spiele mit Pygame Zero entwickeln
ChatGPT und Bildgeneratoren für Spielinhalte und Grafiken nutzen
Hauptkonzept: Computational Thinking - Probleme in lösbare Schritte zerlegen, logisch denken und kreativ gestalten. Ein future Skill für alle.
Variablen, Entscheidungen, Schleifen und Funktionen
Strings, Listen, Schleifen und Funktionen
Pygame Zero, Sprites, Tastatur und Physik
Kollision, Spielzustände und eigene Ideen
Python-Grundlagen durch Spielentwicklung
4 spielbare Ergebnisse
KI-Einsatz für Spielassets
Alle Interessierten ohne Vorkenntnisse
Neugierde reicht
Maximal 20 Teilnehmende
Eike Koltermann-Wilke
15 Jahre Softwareentwicklung
viele Programmierkurse für Einsteiger und Fortgeschrittene
Spaß am Programmieren
Computational Thinking
Kreativität fördern
KI-Kompetenz aufbauen
Konstruktivismus — Wissen durch eigenes Tun
4C-Methode
Live-Coding
Spielbasiertes Lernen
KI als Kreativwerkzeug
4 Termine à 2 Stunden
wöchentlich
Donnerstags, jeweils 18:00 – 20:00 Uhr
Präsenz im Computerraum der VHS Lübeck
Computer vorhaden, eigenes Notebook kann mitgebracht werden
Folien und Starter-Code
IDE Thonny wird zusammen mit dem Kurs installiert
KI-Account (OpenAI, Claude, …) für Wortlisten und Grafiken
Starter-Grundgerüst im Kurs gemeinsam aufgebaut
Abend 1 startet von null, alle tippen mit
Konstruktivistische Grundlage — operativ umgesetzt mit der 4C-Methode (Sharon Bowman)
Lernende bauen Wissen durch eigenes Erschaffen auf — nicht durch Zuhören. Jeder Abend endet mit einem lauffähigen Spiel als konkreter Anker für alle vier Phasen.
Der Kursleiter denkt sich eine Zahl - alle raten. "Wie würde ein Computer das machen? Welche Informationen braucht er?"
print(), input(), Variablen, if/else live am Bildschirm erklären und direkt ausprobieren
Alle tippen mit: Zahlenratespiel Schritt für Schritt aufbauen - zufällige Zahl, Eingabe, Hinweise, Versuchszähler
"Was ist eine Variable? Was ist eine Schleife?" - Ausblick auf den nächsten Abend
Text-Spiel - Python-Grundlagen
Was wir lernen:
if / elif / elsewhile-Schleiferandom.randint()Das Programm denkt sich eine Zahl. Der Spieler rät mit Hinweisen "zu groß" / "zu klein". Die Versuchsanzahl wird gezählt.
Vorgehensweise: Wird gemeinsam live entwickelt - Abend 1 von null; ab Abend 2 Starter-Grundgerüst. Kein fertiger Code vorgegeben, alle tippen mit.
import random
zahl = random.randint(1, 100)
versuche = 0
while True:
tipp = int(input("Dein Tipp (1 - 100): "))
versuche += 1
if tipp < zahl:
print("Zu klein! Versuch nochmal.")
elif tipp > zahl:
print("Zu groß! Versuch nochmal.")
else:
print(f"Richtig in {versuche} Versuchen! 🎉")
break
So sieht das Endergebnis im Terminal aus
Text-Spiel - Strings, Listen und Funktionen
Was wir lernen:
for-Schleife durchgehendef schreibenrandom.choice()Zufälliges Wort erraten - Buchstaben eingeben - Fortschritt als Striche anzeigen - max. 6 Fehler
Vorgehensweise: Starter-Grundgerüst gemeinsam erweitern. Am Ende der Stunde generieren Teilnehmende eigene Wörter mit ChatGPT und fügen sie in die Wortliste ein.
woerter = [
("ALGORITHMUS", "Schritt für Schritt Anleitung"),
("SCHLEIFE", "Wiederholt Code"),
("VARIABLE", "Behälter für einen Wert"),
]
wort, hinweis = random.choice(woerter)
def zeige_fortschritt(wort, geraten):
anzeige = ""
for buchstabe in wort:
if buchstabe in geraten:
anzeige += buchstabe
else:
anzeige += "_"
print(anzeige)
fehler = 0
geraten = set()
while fehler < 6 and "_" in anzeige:
buchstabe = input("Buchstabe: ").upper()
# … raten, Fehler zählen, gewinnen
So sieht das Endergebnis im Terminal aus
Grafisches Spiel - Pygame Zero
Was wir lernen:
draw() und update()keyboard)Eigene Spielfigur (KI-generiert) läuft und springt - landet auf Plattform - erste grafische Interaktion
Vorgehensweise: Figur mit KI erstellen - Prompt in ChatGPT formulieren, Bild in Bing Image Creator generieren, PNG ins Projektverzeichnis legen und als Actor("mein_frosch") einbinden.
spieler = Actor("mein_frosch", (100, 300))
schwerkraft = 0
def draw():
screen.fill((30, 30, 60))
spieler.draw()
def update():
global schwerkraft
schwerkraft += 0.5
spieler.y += schwerkraft
if keyboard.space and spieler.y >= 300:
schwerkraft = -10
So sieht das Endergebnis aus - die eigene Figur springt auf Plattformen
Pygame Zero - eigene Ideen - Abschluss
Was wir lernen:
.colliderect())Teilnehmende haben am Ende ein eigenes, spielbares Spiel - individuell gestaltet mit KI-Grafiken und eigenen Ideen.
Vorgehensweise: Eigene Features planen, KI-Grafiken einbinden, freie Entwicklungszeit nutzen - am Ende Spielvorstellung im Plenum.
"Was wollt ihr an eurem Spiel ändern?" - Ideen sammeln, Prioritäten setzen
Kollision - Spielzustände - Punktestand demonstrieren
Freie Entwicklungszeit - KI-Grafiken einbinden - individuelle Features
Spielvorstellung: jede*r zeigt das eigene Spiel - Ausblick: Wie geht es weiter?
Kostenlos - anfängerfreundlich - riesige Community - überall einsetzbar
Grafische Spiele ohne Overhead - ideal für den Einstieg in Game Dev
Kein Selbstzweck - konkretes Werkzeug für Wortlisten, Grafiken, Ideen
Kernbotschaft: Programmieren lernt man durch Programmieren — konstruktivistisch: Wissen entsteht im eigenen Tun. Am meisten Spaß macht es, wenn am Ende etwas spielbares und eigenes steht.
Fragen und Diskussion